Via Alpina
Fünf internationale Wanderstrecken, mit verschiedenen Farbmarkierungen, durch acht Staaten laden sie zu, 341 Etappen und mehr als 5000 km zwischen 0 und 3000 m.ü.M, zu einer Entdeckungsreise ein. Um wandernd das Natur- und Kulturerbe der Alpen kennen zu lernen.
Der Violette Weg
Aus Slowenien über Österreich, Brünsteinhaus und Ursprungtal kommt der violette Weg ins Mangfallgebirge. Hier geht es weiter über die Auerspitz zur Rotwand. Dieser Wegabschnitt wurde vom TAK mit dem Via-Alpina Logo ausgeschildert und ein Teilstück zusammen mit der Bundeswehr saniert.
Das Rotwandgebiet nimmt in den Bayrischen Alpen eine Sonderstellung ein. Die Ursache der Einmaligkeit liegt im Erdmittelalter bei der Hochhebung der Alpen. Der weiche Lias bildet vor allem die vielen Einsattelungen im Rotwandgebiet und ist auch an der Südostseite des Rotwandgipfels zusammen mit den Doggerkieselkalken zu finden, die durch ihre rötliche Färbung dem Berg seinen Namen gegeben haben. Die Vielfalt der Böden und Gesteine sowie die historisch bedingte Artenisolation sind die Ursache des einzigartigen Pflanzenreichtums auf engstem Raum: Rostbraune Alpenrose, Almrausch, Straußglockenblume, roter Steinbrech, südlicher Traganth und ungarischer Enzian.
Auf einer runden Orientierungsplatte am Rotwandgipfel lassen sich, nach allen Richtungen, die Berge bestimmen. Wendelstein, Großglockner, Venediger ...Auf der Rotwand freut sich der Wirt Peter Weihrer, auf ihr Kommen, mit Bayrisch - Tiroler Küche und einem guten Nachtquartier.
Von Westen kommend beginnt der Weg in Oberstdorf und kommt über die Sutten, Spitzingsattel und Taubenstein zum Rotwandhaus.
